Habkern - authentisch atemberaubend anders!

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Urkundlich erstmals wird Habkern (Habcheron – vom mundartl. Habich für Habicht) im Jahre 1275 erwähnt.
Es verliert durch König Rudolf von Habsburg seine Reichsunmittelbarkeit und damit seine weitgehende Selbständigkeit. Ueber das Geschlecht der Eschenbacher gelangte es an das Kloster Interlaken. Auch in dieser Zeit als Gotteshausleute versuchte sich die Habkernbevölkerung eine möglichst grosse Eigenständigkeit zu bewahren, bedingt auch durch den schlechten Zugang hinunter ins Bödeli.

Merkwürdig ist die ehemalige Zugehörigkeit zum Kirchspiel Ringgenberg-Goldswil auf der anderen Seite des Habkerngrates. Womöglich eine Folge der Gebietsaufteilung durch die Römer entlang ihrer Verkehrsachsen.
1665 erhält Habkern erstmals einen eigenen Pfarrer und ein Jahr später die erste Kapelle. Der eigenständige, unabhängige geschlossne Siedlungs- und Wirtschaftsraum liess Habkern im ausgehenden Mittelalter zu einer der wohlhabendsten Gemeinden Berns werden. Die erzeugten Produkte aus dem reinen Bergbauerndorf mit möglichster Selbstversorgung wurden exportiert. Käse, Butter, Zucker, Vieh und später Holz wurden anderweitig geschätzt.

Diese Unabhängigkeit prägte auch das Wesen und die offene Art der Menschen. Sagen und Brauchtum erzeugten Verhaltensweisen, die sich bis heute durchgesetzt haben. Viele Anzeichen deuten auf eine vorkeltische Besiedlung der Habkerngegend hin (ca. 2-40000v.Chr.) bei denen auch die vielen Zwergsagen ihren Ursprung finden. Mehr erzählt uns Melchior Sooder im Habkernbuch.
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